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Photobibliothek.ch ist eine Privatbibliothek
zur Geschichte der Photographie in der Nähe von Schaffhausen in der Schweiz.

>>> Zeitungsartikel usw.




«So viele Bücher! Haben Sie die alle gelesen?»




 

 

 

 

   

Photographendynastie Dobrzanski


Seit einiger Zeit erforscht Hans Rudolf Gabathuler zusammen mit dem Sammler Dieter Fey das Leben und Wirken der Photographendynastie Dobrzanski in Diessenhofen, Zug und Einsiedeln sowie im Tessin. Diese Erkenntnisse aus schweizerischer Sicht wurden an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität in Warschau durch den Literaturhistoriker Jan Zielinski vorgestellt und um einen zweiten Teil ergänzt, der die Verhältnisse aus polnisch-schweizerischer Sicht beleuchtet.
Nun liegen alle Beiträge dieser Tagung auch in Buchform vor – bisher allerdings nur in Polnisch. Der Beitrag von Gabathuler entspricht inhaltlich dem deutschen Beitrag auf dieser Website.

>>> Zum deutschen Beitrag
 


 

Fotoesej. Testowanie granic gatunku. / Pod redakcja Brygidy PAWLOWSKIEJ-JADRZYK i Marcina Jewdokimowa. – Warszawa: Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu Kardynala Stefana Wyszynskiego, 2016.


S. 97-122: Hans Rudolf Gabathuler und Jan Zielinski: Dynastia Dobrzanskich, fotografow w Szwajcarii.


>>> Bestellung
 


Photobibliothek.ch 10 Jahre online!


Am 3. Januar 2007 wurde die Domain «photobibliothek.ch» angemeldet, und wenige Tage später wurden die ersten Webseiten mit Beispielen aus der Sammlung aufgeschaltet. Inzwischen hat sich die Website von der einfachen Datenbank zur anschaulichen Darstellung der Photogeschichte in exemplarischen Original-dokumenten weiterentwickelt.

Photobibliothek.ch dankt allen, die die Bibliothek in den vergangenen 10 Jahren online und real besucht haben!
 




Ältester Screenshot, der heute noch im Internet zu finden ist. Es ist die Startseite vom 2. Februar 2008.
 

>>> Grössere Darstellung

 

 


Neu auf Photobibliothek.ch


>>> Besuch der Landesaus-stellung 1939 mit einem Zürcher Schüler

>>> Photographen I-IV zeigt Photographen bei der Arbeit, neu ist Photographen II (auf Holzstichen)


>>> Die Seite über den Pariser Photographen Nadar (1820-1910) wurde wesentlich erweitert

>>> Das Thema Doppelmord auf dem Säntis 1922 konnte um 20 Aufnahmen aus dem Nachlass von Heinrich Haas erweitert werden

>>> Kaum jemand hat es bemerkt: die Digitalphotographie ist 25 Jahre alt geworden!

>>> Auch die japanischen Photographien haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Japanische Photobücher haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Zur Seite über Max Seidel wurden zahlreiche neue Photos hinzugefügt

>>> Das Lexikon der Illustra-tionsverfahren wurde um einige Beiträge erweitert und bezüglich Systematik verbessert

>>> Der Beitrag zur Werkbund-ausstellung «Film und Foto» von 1929 wurde erweitert

>>> Die Schweizer Photobuchreihe «La Guilde du Livre» wurde um wichtige Werke erweitert
 

 



Archiv

>>> 175 Jahre Photographie, 2014
>>> Buch des Monats, 2009-2013
>>> Buchempfehlungen


Häufig gelesen

   

 

Diessenhofen
Photobibliothek.ch ist in Diessenhofen zu Hause. Das mittelalterliche Städtchen liegt von Schaffhausen aus gesehen 10 km rheinaufwärts direkt an der deutschen Grenze. Einige interessante Themen, wie die Bombardierung der Rheinbrücke im November 1944 oder die Geschichte der Diessenhofer Photographen, sind hier in einer Rubrik zu finden. >>> Mehr

 

Was ist auf dem Bild?
Im Idealfall steht auf einer Aufnahme wann, wo und von wem sie aufgenommen wurde und was darauf abgebildet ist. Bei einigen interessanten Aufnahmen der Sammlung fehlen diese Angaben und konnten nicht anderweitig eruiert werden. Helfen Sie deshalb mit, unbekannte Photographien zu identifizieren. Falls Sie etwas in höherer Auflösung anschauen möchten, können Sie gerne eine bessere Bilddatei anfordern. >>> Mehr

 

Bücher über Photobücher
Bücher über Photobücher haben momentan Hochkonjunktur. Spätestens seit Parr/Badger (2004) wird versucht, einen «Kanon» der bedeutendsten Photobücher zu etablieren. Die dadurch «geadelten» Photobücher werden zunehmend als Kunstobjekte gesammelt und haben – nach den Preisen für Photographien – auch die Preise berühmter Photobücher in die Höhe schnellen lassen. >>> Mehr




 

Systematik der Illustrationsverfahren
Das Lexikon der Illustrationsverfahren ist grundsätzlich alphabetisch geordnet. Deshalb konnte bisher nur zum Anfangsbuchstaben der Lexikoneinträge gesprungen werden. Das Lexikon wurde nun durch eine Systematik erweitert, die von den ersten Unikatverfahren über Auskopier- und Entwicklungsverfahren bis zu den Hoch-, Tief- Flach-, und Durchdrucktechniken reicht. Damit kann jetzt auch systematisch gesucht und dann direkt zu den einzelnen Verfahren gesprungen werden. >>> Mehr

 

Aristoteles und die Camera obscura
Bereits um 350 v.Chr. beobachtete Aristoteles bei einer partiellen Sonnenfinsternis ein optisches Phänomen, welches später bei der Camera obscura ausgenutzt wurde. Erstaunlicherweise kann man das Phänomen auch ohne Sonnenfinsternis beobachten. Daneben wird gezeigt, wie man eine Camera obscura selber bauen kann und wie Goethe in «Die Wahlverwandtschaften» über einen Engländer berichtete, der sich – 30 Jahre vor Erfindung der Photographie! – in der Art eines «frühen Amateurphotographen» betätigte. >>> Mehr

 

Ausstellung der «Ersten Photographie der Welt» in Mannheim 2012/2013
1963 verkaufte Helmut Gernsheim seine historische Sammlung mit der «Ersten Photographie der Welt» an das Harry Ransom Humanity Research Center in Austin, Texas. Er sammelte jedoch weiterhin zeitgenössische Photographie. Diese zweite, Sammlung wird seit 2002 vom Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim verwaltet. Beide Sammlungen wurden 2012/2013 in Mannheim gezeigt. Falls Sie die wichtige Ausstellung verpasst haben, finden Sie hier einen kleinen Rückblick. >>> Mehr

 

Spurensuche nach Nicéphore Niépce im Burgund
Die erste, heute noch erhaltene Photographie der Welt machte Nicéphore Niépce 1827 auf seinem Landgut «Le Gras» in St. Loup de Varennes im Burgund. Seit kurzem ist das Haus öffentlich zugänglich und kann besucht werden. In Chalon-sur-Saône kann zudem das Geburtshaus von Niépce und das ihm gewidmete Museum besucht werden. >>> Mehr

 

Niépce und die «Erste Photographie der Welt»
1827 schenkte Nicéphore Niépce dem englischen Botaniker Francis Bauer ein Konvolut mit erfolgreichen Versuchen zur Photographie. «Point de vue du Gras» wurde im 19. Jahrhundert mehrfach als «Erste Photographie der Welt» ausgestellt, bis sie 1898 spurlos verschwand. Nach abenteuerlicher Suche wurde die Aufnahme 1952 durch Helmut Gernseim wieder aufgefunden. >>> Mehr


Buchempfehlungen

   

Nineteenth-Century Dust-Jackets. / Mark R. GODBURN. – 1100 copies of witch 550 for sale. – Delaware, Pinner (Middlesex): Oak Knoll Press, Private Libraries Assotiation, 2016.

Schutzumschläge im 19. Jahrhundert

Bisher galt «The Keepsake for 1833» (1832) als das älteste bekannte Buch, welches mit einem Schutzumschlag erschienen war. Mark R. Godburn legt nun eine umfassende Geschichte des Schutzumschlages im 19. Jahrhundert vor. Im Laufe seiner Nachforschungen hat er drei noch ältere Publikationen mit Schutzumschlag entdeckt (1819-1829). Godburn unterscheidet zwei Arten von Schutzumschlägen: «Sealed Wrappings», in denen das Buch vollständig verpackt ausgeliefert wurde, und die noch heute üblichen «Flap-Style Jackets», die ums Buch gelegt werden. Im Anhang werden alle bis 1870 bekannten Schutzumschläge aufgelistet.

   



Film Books. A Visual History. / Breixo VIEJO. – First edition. – New Castle, Delaware: Oak Knoll Press 2016.


>>> Interview mit Breixo Viejo

Buch über Filmbücher

Im Spielfilm «La Nuit américaine» über die Dreharbeiten zu einem Spielfilm ist François Truffaut zugleich realer Regisseuer und Darsteller des fiktiven Regisseurs. In einer Szene öffnet er ein Paket, das er soeben erhalten hat. Es enthält Filmbücher über Regisseure, die er bewundert. Auf diese Szene verweist der Filmhistoriker Breixo Viejo im Vorwort zu seinem soeben vorgelegten Buch über Filmbücher «Film Books – A Visual History». Ähnlich den Photobüchern werden auch Filmbücher zunehmend als ebenso wichtige kulturelle Beiträge zur Geschichte des Films erkannt, wie die Filme selbst. Für viele Filmfreunde sind deshalb Filmbücher zu einem faszinierenden Sammelobjekt geworden. Viejo zeigt in seinem Buch einen Querschnitt der einflussreichsten Filmbücher seit 1895, als in Paris die erste öffentliche Filmvorführung durch die Gebrüder Lumière stattfand.

Da Photobibliothek.ch eine Sammlung bedeutender Filmbücher besitzt, konnte sie zu Viejos Buch auch bibliographische Daten und Bildmaterial beitragen.

   



Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918-1945. Band 1. / Herausgeber: Manfred HEITING, Roland Jaeger. Mit Beiträgen von Ute Brüning [u.a.]. – Göttingen: Steidl 2012.
 



Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918-1945. Band 2. / Herausgeber: Manfred HEITING, Roland Jaeger. Mit Beiträgen von Hans Rudolf Gabathuler [u.a.]. – Göttingen: Steidl 2014.

Autopsie 1+2

Autopsie (griech.) heisst bei der Bibliographie
die Erarbeitung der bibliographischen Angaben
auf Grund unmittelbarer Inaugenscheinnahme
des zu katalogisierenden Druckwerkes.
[Hiller, Wörterbuch des Buches, 4. Aufl. 1980]

Das zweibändige Werk «Autopsie» stellt die deutschsprachigen Photobücher von 1918 bis 1945 in ihrer ganzen Bandbreite vor. Es dokumentiert diese in den verschiedenen Ausstattungen und Auflagen zum Zeitpunkt ihres Erscheinens. Ausgewählte Verlage und charakteristische Buchreihen werden vorgestellt, Essays behandeln monografisch die Buchveröffentlichungen einzelner Photographen, und Überblicksartikel gelten bestimmten Sonderformen des Photobuchs. Darüber hinaus werden wichtige Einzelbücher näher untersucht.

Im soeben erschienenen zweiten Band werden wichtige Photographen wie Albert Renger-Patzsch und Paul Wolff, bedeutende Buchreihen wie «Das Deutsche Lichtbild», produktive Verlage wie F. Bruckmann und markante Bildthemen wie Akt, Architektur und Olympia 1936 präsentiert. Das Buch ist mit 2000 Farbabbildungen illustriert, die die Photobücher – oft zum ersten Mal – in ihren originalen Ausstattungen und allen Auflagen zeigen. Damit ist das ebenso informative wie attraktive Standardwerk komplett.

Zu Band 1 hatte Photobibliothek.ch bereits bibliographische Daten und Bildmaterial beigetragen. In Band 2 ist das Kapitel «Schutz – Blickfang – Werbefläche» von Hans Rudolf Gabathuler hervorzuheben: Seine Geschichte der photographischen Schutzumschläge von nicht photographischen Büchern ist wohl eine der umfassendsten Darstellungen, die es zur Zeit zu diesem Thema gibt. Neben Schutzumschlägen zu Trivialliteratur, Romanen, Abenteuerbüchern und Sachbüchern werden auch wichtige Schutzumschlaggestalter wie John Heartfield, Georg Salter, Walter Cyliax, Pierre Gauchat und Richard Paul Lohse vorgestellt.

   

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