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Photobibliothek.ch ist eine Privatbibliothek
zur Geschichte der Photographie in der Nähe von Schaffhausen in der Schweiz.

>>> Zeitungsartikel usw.




«So viele Bücher! Haben Sie die alle gelesen?»




 

 

 
     

100 Highlights

Seit einiger Zeit gibt es für Bibliotheksbesucher eine Informarionsbroschüre, in der auf 32 Seiten 100 Highlights der Bibliothek vorgestellt werden. Neben Büchern zur Geschichte und zur künstlerischen Entwicklung der Photograpie sind dies auch Photographien und Kameras.

Einzelexemplare können kostenlos per E-Mail bestellt werden.

>>> Kontakt


 

 

 


Neu auf Photobibliothek.ch


>>> Seit dem 3. Januar 2017 ist Photobibliothek.ch 10 Jahre online!

>>> Die Seite über die Camera obscura wurde um einige Beispiele erweitert

>>> Besuch der Landesaus-stellung 1939 mit einem Zürcher Schüler

>>> Photographen I-IV zeigt Photographen bei der Arbeit, neu ist Photographen II (auf Holzstichen)


>>> Die Seite über den Pariser Photographen Nadar (1820-1910) wurde wesentlich erweitert

>>> Das Thema Doppelmord auf dem Säntis 1922 konnte um 20 Aufnahmen aus dem Nachlass von Heinrich Haas erweitert werden

>>> Kaum jemand hat es bemerkt: die Digitalphotographie ist 25 Jahre alt geworden!

>>> Auch die japanischen Photographien haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Japanische Photobücher haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Zur Seite über Max Seidel wurden zahlreiche neue Photos hinzugefügt

>>> Das Lexikon der Illustra-tionsverfahren wurde um einige Beiträge erweitert und bezüglich Systematik verbessert

>>> Der Beitrag zur Werkbund-ausstellung «Film und Foto» von 1929 wurde erweitert

>>> Die Schweizer Photobuchreihe «La Guilde du Livre» wurde um wichtige Werke erweitert
 

 



Archiv

>>> Photobibliothek 10 Jahre online!
>>> 175 Jahre Photographie, 2014
>>> Buch des Monats, 2009-2013
>>> Buchempfehlungen


Max Seidel: Ausstellung in Mittenwald



Schaufenster von Max Seidels «Photohaus Diessenhofen» am Obertor 10

Max Seidel war ein deutscher Photograph, Photoreporter, Filmemacher und Buchgestalter. Er wurde am 1. Januar 1904 in Plaue (Sachsen) geboren. 1929 erwarb er in Diessenhofen ein Photoatelier. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Welkriegs zog er mit seiner Familie nach Mittenwald (Bayern), wo er am 12. April 1993 im hohen Alter starb.

Nachdem Seidel 1929 nach Diessenhofen übersiedelt war, gelang es ihm, in die kleine Riege der Fotografen der «Zürcher Illustrierten» aufgenommen zu werden. Er wurde zu einem der damals führenden Fotoreporter der «Neuen Fotografie» in der Schweiz.

>>> Seite über Max Seidel auf dieser Website

Das Geigenbaumuseum Mittenwald zeigt vom 25. Mai bis 5. November eine Ausstellung über Max Seidel mit Schwerpunkt seiner Zeit in Mittenwald, wo er nach dem Krieg hauptsächlich für die «Stuttgarter Illustrierte» und «Die Bunte» arbeitete. Ab 1965 publizierte er 12 Bildbände, in denen er auf seine eigene Art und Weise Kunst interpretierte. Ab Anfang der 1980er Jahre beschäftigte er sich bis zu seinem Tod intensiv mit der Naturfotografie. Zur Ausstellung wird auch ein Katalog erscheinen.

>>> Prospekt zur Ausstellung in Mittenwald

 
   

Sechs Photobuch-Maquetten von
Jakob Tuggener


 

Im Januar 2017 wurden Photobibliothek.ch sechs (von sieben) Photobuch-Maquetten von Jakob Tuggener (1904-1988) zu «Forum Alpinum» (1965) angeboten. Photobibliothek.ch konnte die Maquetten zu einem fairen Preis erwerben. >>> Mehr

>>> Detaillierter Bericht als PDF (ergänzte Version März 2017)

   

 


Häufig gelesen

   

 

Geschichte der Photographie
Als Geburtstag der Photographie gilt heute der 19. August 1839, und drei Erfinder werden gleichwertig genannt: Nicéphore Niépce (Bild), der die erste heute noch erhaltene Photographie herstellte, Louis Daguerre, der das erste brauchbare photographische Verfahren erfand, und schliesslich Fox Talbot, der das Negativ-Positiv-Verfahren entwickelte. >>> Mehr




 

Lexikon der Illustrationsverfahren
Das Lexikon der Illustrationsverfahren reicht von den ersten Unikatverfahren über Auskopier- und Entwicklungsverfahren bis zu den Hoch-, Tief- Flach-, und Durchdrucktechniken. Das Lexikon ist grundsätzlich alphabetisch geordnet. Es kann aber auch systematisch gesucht und damit direkt zu den einzelnen Verfahren gesprungen werden. >>> Mehr

 

Diessenhofen
Photobibliothek.ch ist in Diessenhofen zu Hause. Das mittelalterliche Städtchen liegt von Schaffhausen aus gesehen 10 km rheinaufwärts direkt an der deutschen Grenze. Einige interessante Themen, wie die Bombardierung der Rheinbrücke im November 1944 oder die Geschichte der Diessenhofer Photographen, sind hier in einer Rubrik zu finden. >>> Mehr

 

 

Nicéphore Niépce und Louis Jacques Mandé Daguerre
Die erste, heute noch erhaltene Photographie der Welt machte Nicéphore Niépce 1827 auf seinem Landgut «Le Gras» in St. Loup de Varennes im Burgund. Seit kurzem ist das Haus öffentlich zugänglich und kann besucht werden. Louis Jacques Mandé Daguerre, der Erfinder der Daguerreotypie, zog 1839 nach Bry-sur-Marne, wo er bis zu seinem Tod am 10. Juli 1851 lebte. In der Kirche von Bry-sur-Marne baute Daguerre 1842 sein letztes Diorama. Dieses wurde vor kurzem restauriert und kann dort besichtigt werden. >>> Mehr

 

Bücher über Photobücher
Bücher über Photobücher haben momentan Hochkonjunktur. Spätestens seit Parr/Badger (2004) wird versucht, einen «Kanon» der bedeutendsten Photobücher zu etablieren. Die dadurch «geadelten» Photobücher werden zunehmend als Kunstobjekte gesammelt und haben – nach den Preisen für Photographien – auch die Preise berühmter Photobücher in die Höhe schnellen lassen. >>> Mehr

 

Schweizerische Landesausstellung 1939
Die vierte Schweizerische Landesausstellung 1939 (auch oft «LA» oder «Landi» genannt) fand vom 6. Mai bis zum 29. Oktober 1939 in Zürich statt. Sie stand ganz im Zeichen der «Geistigen Landesverteidigung». Die Ausstellung wurde zwar durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kurz unterbrochen, förderte aber umso mehr den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft. Im Kontrast zu den eher rückwärtsgewandten Ausstellungsteilen stand die Vorstellung moderner Schweizer Architektur, Technik und Design. >>> Mehr

 

Was ist auf dem Bild?
Im Idealfall steht auf einer Aufnahme wann, wo und von wem sie aufgenommen wurde und was darauf abgebildet ist. Bei einigen interessanten Aufnahmen der Sammlung fehlen diese Angaben und konnten nicht anderweitig eruiert werden. Helfen Sie deshalb mit, unbekannte Photographien zu identifizieren. Falls Sie etwas in höherer Auflösung anschauen möchten, können Sie gerne eine bessere Bilddatei anfordern. >>> Mehr


Buchempfehlungen

   

 

Fotoesej. Testowanie granic gatunku. / Pod redakcja Brygidy PAWLOWSKIEJ-JADRZYK i Marcina Jewdokimowa. – Warszawa: Wydawnictwo Naukowe Uniwersytetu Kardynala Stefana Wyszynskiego, 2016.

S. 97-122: Hans Rudolf Gabathuler und Jan Zielinski: Dynastia Dobrzanskich, fotografow w Szwajcarii.

Die Photographendynastie der Dobrzanskis

Seit einiger Zeit erforscht Hans Rudolf Gabathuler zusammen mit dem Sammler Dieter Fey das Leben und Wirken der Photographendynastie Dobrzanski in Diessenhofen, Zug und Einsiedeln sowie im Tessin. Diese Erkenntnisse aus schweizerischer Sicht wurden an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität in Warschau durch den Literaturhistoriker Jan Zielinski vorgestellt und um einen zweiten Teil ergänzt, der die Verhältnisse aus polnisch-schweizerischer Sicht beleuchtet. Nun liegen alle Beiträge dieser Tagung auch in Buchform vor – bisher allerdings nur in Polnisch. Der Beitrag von Gabathuler entspricht inhaltlich dem deutschen Beitrag auf dieser Website.

>>> Zum deutschen Beitrag
>>> Bestellung

 

   

Nineteenth-Century Dust-Jackets. / Mark R. GODBURN. – 1100 copies of witch 550 for sale. – Delaware, Pinner (Middlesex): Oak Knoll Press, Private Libraries Assotiation, 2016.

Schutzumschläge im 19. Jahrhundert

Bisher galt «The Keepsake for 1833» (1832) als das älteste bekannte Buch, welches mit einem Schutzumschlag erschienen war. Mark R. Godburn legt nun eine umfassende Geschichte des Schutzumschlages im 19. Jahrhundert vor. Im Laufe seiner Nachforschungen hat er drei noch ältere Publikationen mit Schutzumschlag entdeckt (1819-1829). Godburn unterscheidet zwei Arten von Schutzumschlägen: «Sealed Wrappings», in denen das Buch vollständig verpackt ausgeliefert wurde, und die noch heute üblichen «Flap-Style Jackets», die ums Buch gelegt werden. Im Anhang werden alle bis 1870 bekannten Schutzumschläge aufgelistet.

   



Film Books. A Visual History. / Breixo VIEJO. – First edition. – New Castle, Delaware: Oak Knoll Press 2016.

Buch über Filmbücher

Im Spielfilm «La Nuit américaine» über die Dreharbeiten zu einem Spielfilm ist François Truffaut zugleich realer Regisseuer und Darsteller des fiktiven Regisseurs. In einer Szene öffnet er ein Paket, das er soeben erhalten hat. Es enthält Filmbücher über Regisseure, die er bewundert. Auf diese Szene verweist der Filmhistoriker Breixo Viejo im Vorwort zu seinem soeben vorgelegten Buch über Filmbücher «Film Books – A Visual History». Ähnlich den Photobüchern werden auch Filmbücher zunehmend als ebenso wichtige kulturelle Beiträge zur Geschichte des Films erkannt, wie die Filme selbst. Für viele Filmfreunde sind deshalb Filmbücher zu einem faszinierenden Sammelobjekt geworden. Viejo zeigt in seinem Buch einen Querschnitt der einflussreichsten Filmbücher seit 1895, als in Paris die erste öffentliche Filmvorführung durch die Gebrüder Lumière stattfand.

Da Photobibliothek.ch eine Sammlung bedeutender Filmbücher besitzt, konnte sie zu Viejos Buch auch bibliographische Daten und Bildmaterial beitragen.

>>> Interview mit Breixo Viejo

   



Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918-1945. Band 1. / Herausgeber: Manfred HEITING, Roland Jaeger. Mit Beiträgen von Ute Brüning [u.a.]. – Göttingen: Steidl 2012.
 



Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1918-1945. Band 2. / Herausgeber: Manfred HEITING, Roland Jaeger. Mit Beiträgen von Hans Rudolf Gabathuler [u.a.]. – Göttingen: Steidl 2014.

Autopsie 1+2

Autopsie (griech.) heisst bei der Bibliographie
die Erarbeitung der bibliographischen Angaben
auf Grund unmittelbarer Inaugenscheinnahme
des zu katalogisierenden Druckwerkes.
[Hiller, Wörterbuch des Buches, 4. Aufl. 1980]

Das zweibändige Werk «Autopsie» stellt die deutschsprachigen Photobücher von 1918 bis 1945 in ihrer ganzen Bandbreite vor. Es dokumentiert diese in den verschiedenen Ausstattungen und Auflagen zum Zeitpunkt ihres Erscheinens. Ausgewählte Verlage und charakteristische Buchreihen werden vorgestellt, Essays behandeln monografisch die Buchveröffentlichungen einzelner Photographen, und Überblicksartikel gelten bestimmten Sonderformen des Photobuchs. Darüber hinaus werden wichtige Einzelbücher näher untersucht.

Im soeben erschienenen zweiten Band werden wichtige Photographen wie Albert Renger-Patzsch und Paul Wolff, bedeutende Buchreihen wie «Das Deutsche Lichtbild», produktive Verlage wie F. Bruckmann und markante Bildthemen wie Akt, Architektur und Olympia 1936 präsentiert. Das Buch ist mit 2000 Farbabbildungen illustriert, die die Photobücher – oft zum ersten Mal – in ihren originalen Ausstattungen und allen Auflagen zeigen. Damit ist das ebenso informative wie attraktive Standardwerk komplett.

Zu Band 1 hatte Photobibliothek.ch bereits bibliographische Daten und Bildmaterial beigetragen. In Band 2 ist das Kapitel «Schutz – Blickfang – Werbefläche» von Hans Rudolf Gabathuler hervorzuheben: Seine Geschichte der photographischen Schutzumschläge von nicht photographischen Büchern ist wohl eine der umfassendsten Darstellungen, die es zur Zeit zu diesem Thema gibt. Neben Schutzumschlägen zu Trivialliteratur, Romanen, Abenteuerbüchern und Sachbüchern werden auch wichtige Schutzumschlaggestalter wie John Heartfield, Georg Salter, Walter Cyliax, Pierre Gauchat und Richard Paul Lohse vorgestellt.

   

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