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1881: Rindvieh Photographien Schweizerischer Rindviehrassen aufgenommen auf Anordnung des Central-Comité bei Anlass der Schweizerischen landwirtschaftlichen Ausstellung in Luzern 1881. / Photographie von C. H. BAER, Luzern. Lichtdruck von J. B. Obernetter, München. – Luzern: Hermann Wyder (Druck) 1881. – 4°quer. Titelblatt, [20] Bl. mit mont. Lichtdrucken. Leinen-Einband mit Gold- und Blindprägedruck. Ab 1857 wurden Rindvieschauen zur Förderung der Schweizerischen Rindviehzucht durchgeführt. 1881 liess das Organisationskomitee der Rinviehschau in Luzern die prämierten Tiere vom örtlichen Photographen H. C. Baer photographieren und in einem Lichtdruck-Album veröffentlichen. Die Lichtdrucke wurden in der bekannten Lichtdruckanstalt von J. B. Obernetter in München hergestellt. Ref.: Im Licht der Dunkelkammer, 1994, S. 168/169 (Abb. von 2 Aufnahmen). Photobibliothek.ch 12745
1881: Und noch eine Sammlung berühmter Zeitgenossen CAMÉES ARTISTIQUES. Journal hebdomadaire. Portraits & Biographies des Célébrités Contemporaines. / Rédacteur en chef, Félix Jahyer. Directeur, Adolphe Ewig. – Tome II. N° 53-104. – Paris: Camées Artistiques o.J. [1881]. – 2°. [4] S. Titel und Inhalt, 52 Hefte à je 4 S. mit Woodburytypie von Goupil 12 x 8 cm. Ln. mit Gold-Prägedruck. Ähnlich der berühmten «Galerie Contemporaine» und den englischen «Men of Mark» (beide ab 1876) wurde mit «Camées Artistiques» noch einmal eine Sammlung berühmter Zeitgenossen erstellt, wiederum mit eingeklebten Woodburytypien. Zwischen 1880 und 1882 erschienen insgesamt 152 Lieferungen, vorliegend das mittlere Drittel 53-104. Die Photographien stammen u.a. von Nadar (4), Prudent René-Patrice Dagron (6), Etienne Carjat (3) und Pierre Petit (1). Ref.: BnF FOL-G-41. Photobibliothek.ch 308
1881: Beschreibung der Photoglyptie Traité pratique de Photoglyptie [= Woodburytypie]. / Léon VIDAL. – Paris: Gauthier-Villars 1881. – 8°. XIV, 246 S. mit 27 Holzstichen, 2. mont. Woodburytypien. Br. – (Annales de la photographie) Léon Vidal (1834-1906) beschreibt ausführlich die Herstellung von Woodburytypien. Ref.: R&S 11126. – Zustand: Zwei wahrscheinlich lose beigelegte Papiermuster fehlen Photobibliothek.ch 769
1881: Photoroman mit ausgestopften Tieren und echten Menschen Der gestiefelte Kater. In 9 Bildern nach der Natur photographiert. / H. HIRSCH. – Berlin: Photog[raphien] und Verlag von H. Hirsch 1881. – 16°. 9 Bl. mit mont. Albumin-Silber-Prints. Leinen-Mäppchen mit Goldprägedruck. Die Darsteller in diesem frühen Photoroman sind ausgestopfte Tiere und echte Menschen. Nach Heidtmann gab es noch andere Titel in der gleichen Reihe. Ref.: Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam, 711 (Adalbert von Chamisso, Frauen-Liebe und Leben). Photobibliothek.ch 9705
1882: Die Bombardierung Alexandrias durch die englische Flotte Album Souvenir d'Alexandrie Ruines. [Le bombardement d'Alexandrie du 11 Juillet 1882.] / L[uigi] FIORILLO, Photographe. – Marseille: Sautart & Santamaria [Buchbinderei] o.J. [ca. 1882]. – Gr.8°quer. [50] S. mit 50 mont. Albumin-Silber-Prints 20 x 26 cm (numeriert von 1 bis 50). Krt. mit mont. Titelblatt und mont. Zettel der Buchbinderei, ausgebunden. Nach einer blutigen Verfolgung der Europäer durch das von Arabi Pascha aufgehetzte Volk wurde Alexandria am 11. Juli 1882 durch die englische Flotte bombardiert und am 14. Juli besetzt. Die Aufnahmen zeigen die demolierten Befestigungsanlagen mit herumliegenden «Leichen» (wohl Figuranten) und die zerstörte Stadt. Darunter auch die Moschee wo Arabi Pascha sein letztes Gebet hielt und der Hauptplatz «avant» und «après l'incendie». Photobibliothek.ch 10878
1883: Composites sollen das «Typische» einer bestimmten Gruppe zeigen Inquiries into Human Faculty and its Development. / Francis GALTON. – [Erstausgabe.] – New York: Macmillan 1883. – 8°. xii, [2], 387 S. Frontispiz mit mont. Albumin-Silber-Print, IV lith. Tafeln. Ln. Francis Galton (1822-1911), ein Vetter Darwins, ging von der Annahme aus, dass die Zugehörigkeit zu einer sozialen Klasse oder Gruppe an der äusseren Erscheinung abgelesen werden könne. Mit der Composite-Photographie entwickelte er eine Technik, die das «Typische» einer bestimmten Gruppe herausfiltern sollte. Das Frontispiz des vorliegenden Buches visualisiert einige dieser Kategorien: neben Familie und Gesundheit stehen Krankheit und Kriminalität. Die Composites wurden hergestellt, indem eine bestimmte Anzahl von Porträts nacheinander auf dieselbe Platte kopiert wurden. Die benötigte Gesamtbelichtungszeit wurde gleichmässig auf die Bilder verteilt, so dass sich Gesichtszüge nach der Häufigkeit ihres Auftretens heller oder dunkler abbildeten. - Galton erfand auch das bekannte «Galton-Nagelbrett» zur Darstellung einer Gauss-Verteilung, und 1892 führte er den Fingerabdruck erfolgreich in die Kriminalistik ein. - Nancy Bursons nahm die Idee der Composites in den frühen 1980er Jahren wieder auf. Sie verwendete den Massenmedien entnommene Fotos, die per Computer übereinandergelegt wurden: «Big Brother» setzte sie dann beispielsweise aus Stalin, Mussolini, Mao, Hitler und Khomeini zusammen. Ref.: Frizot, Nouvelle histoire, S. 266/267. Der geraubte Schatten S. 90/91. Bücher, die die Welt verändern 376 (Finger Prints, 1892). Photobibliothek.ch 10847
1883: Glockengeläute Le Cas des cloches. / Soumis par NADAR à Monsieur le Ministre des Cultes (- puisqu'il y en a encore un...) et à tous Maires, Conseillers Municipaux, Députés, et même Sénateurs. – Cette édition de luxe a été tirée à deux cent soixante-quinze éxemplaires numérotés [Exemplar ohne Nummer]. – Chambéry: Ménard o.J. [1883]. – 8°. 24 S. Br. Photobibliothek.ch 277
1884: Das französische Königshaus La maison de France. / Par Amédée de Cesena. Avec un portrait photographique de Monsieur le Comte de Paris d'après nature et un fac-simile de sa signature par Pierre PETIT. – Paris: Blérior et Gautier 1884. – Kl.8°. 48 S., 1 mont. Woodburytypie 9,0 x 5,8 cm als Frontispiz. Br. Geschichte des französischen Königshauses. Mit einem photographischen Portrait von seinem damaligen Oberhaupt, dem Comte de Paris. Photobibliothek.ch 1216
1886: Dokumentation einer untergehenden Welt Der Birsig in Basel vor der Correction. Aufgenommen im März 1886. / [Photos von Jakob HÖFLINGER und Adam Varady. Lichtdrucke von H. Besson.] – Basel: Buchbinderei Fritz Hosch o.J. [ca. 1886]. – 4°quer. [12] Bl. mit mont. Lichtdrucken 20 x 26 cm. Ln. mit Gold-, Farb- und Blindprägung. Die Photographien wurden zur Dokumentation einer untergehenden Welt erstellt, in der sich Fäkalien, Haushalt- und Gewerbeabwässer noch ungehindert ins Freie ergossen, zum Himmel stanken und gefährliche Krankheiten auslösten. Die Birsig war eine übelriechende Kloake mit geringer Wasserführung, von Zeit zu Zeit aber auch mit reissendem Hochwasser. Seit der Basler Choleraepidemie von 1855 wurde eine Sanierung diskutiert, die aber erst 1886, nach zwei Referenden der alteingesessenen Anwohner (1876 und 1880), verwirklicht werden konnte. - Wahrscheinlich stammen die meisten oder alle Aufnahmen von Jakob Höflinger (1819-1898) und Adam Varady (1816-1889), den damals bekanntesten Basler Photographen. Die Lichtdrucke fertigte wohl H. Besson aus Vevey (Signatur auf Blatt 1). Ref.: Höflinger, Basel, 1936, Tafel 61 (identisch mit Blatt 9). Seitenblicke, 1998, S. 98/99 (Abb. Blatt 7 von Adam Varady). Perret, Frappante Änlichkeit, 1991, S. 93-101 (Besson, Höflinger, Varady). Photobibliothek.ch 3179
1886: Erste Photoreportage der Geschichte Le JOURNAL ILLUSTRÉ. – Vingt-troisième Année, No. 36, Dimanche 5 Septembre 1886. – 2°. S. 281-288. Die Reportage «L'art de vivre cent ans» gilt als erste Photoreportage der Geschichte. Der Interviewte Michel-Eugène Chevreul (1786-1889) feierte den 100. Geburtstag. Chevreul war ein französischer Chemiker und der Begründer der modernen Theorie der Farbpigmente. Der Interviwer war Nadar (1820-1910) und der Photograph sein Sohn Paul Nadar (1856-1939). - Die vorliegende Nummer ist eine der gesuchtesten Zeitschriften überhaupt, nur vergleichbar mit «J'accuse...!» von Emile Zola in «L'Aurore» vom 13.1.1898. Es begann schon am ersten Verkaufstag: der reguläre Preis war 15 Centimes, am Abend wurden bereits Exemplare für 5 Francs gehandelt. Ref.: Gernsheim, Geschichte der Photographie, S.642 und 664/665. Wood, Kat. 49, 310. Michèle Auer, Nadar, l'homme aux nombreuses facettes, Kapitel 7. Frizot, Neue Gerschichte der Fotografie, S. 362. Lebeck, Kiosk, S. 46 (Abb.). Photobibliothek.ch 12458
1886: Photographisch illustrierte Gedichte von Walter Scott The Poetical Work of Sir Walter Scott. / With Photographic Illustrations by George Washington WILSON. – London: Suttaby 1886. – Kl.8°. viii, 629 S. Text, [7] mont. Albumin-Silber-Prints auf Titelblatt und [6] Tafeln. Leder-Einband mit 4 falschen Bünden, Goldschnitt. Walter Scott (1771-1832) war ein bekannter schottischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist «Ivanhoe». Ref.: Gernsheim, Incunabula, Titel 143 (1861), vorliegende Ausgabe wahrscheinlich eine Neuauflage. – Zustand: Tadelloses Exemplar Photobibliothek.ch 10782
1886: Ältester Schutzumschlag der Bibliothek Schwarzbrot. Elsässer Erzählungen für Kinder. Mit 4 Illustrationen. / Von Maria REBE. – Gotha: Andreas Perthes 1886. – 8°. VI, [2], 152 S., 4 Bl. Illustrationen. Pbd. ill. SU. [1], [2] und [3] weisen erste deutsche Schutzumschläge Ende der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts nach. Der älteste Schutzumschlag der Sammlung stammt sogar von 1886! Auf der Vorderseite steht nur der Titel «Schwarzbrot.» und auf dem Rücken «Rebe, Schwarzbrot.». Er sollte wohl den illustrierten Pappband von schmutzigen Kinderhänden schützen. Ref.: [1] Rosner, Die Kunst des Buchumschlages, 1954. [2] Schauer, Kleine Geschichte des deutschen Buchumschlages im 20. Jahrhundert, 1962. [3] Buchumschläge 1900-1950, Aus der Sammlung Curt Tillmann, 1971. Photobibliothek.ch 12906
Virtuelle Ausstellung «Schutzumschläge» 1887: Erster Druck der ersten Auflage des ersten Brownie-Buches The Brownies - Their Book. / Palmer COX. – First edition, first issue [= erste Ausgabe, erster Druck]. – New York: The Century Co. 1887. – Gr.8°. xi, 144 S. mit zahlreichen Illustrationen. Halbleder unter Verwendung der illustrierten Original-Deckel. Mit den ersten Kodak-Kameras wurde die Photographie zwar kinderleicht, ab der hohe Preis von 25 Dollar war noch lange nicht für jedermann erschwinglich. George Eastman (1854-1932) beauftragte deshalb seinen Kamerakonstrukteur Frank Brownell (1859-1939), eine Kamera zu entwickeln, die in Massenproduktion billig hergestellt werden konnte. Um auch die Kinder als potentielle Kunden zu gewinnen, wurde sie nach den damals beliebten Brownie-Heinzelmännchen des Zeichners Palmer Cox benannt (und wohl auch nach Brownell's Übername). Im Februar 1900 kam die erste Brownie-Kamera auf den Markt und wurde zum Welterfolg. Sie kostete den sensationellen Preis von nur 1 Dollar. Im ersten Jahr wurde sie bereits 100'000mal verkauft. Bis 1980 brachte Kodak etwa 100 weitere Brownie-Modelle auf den Markt. - Palmer Cox (1840-1924) veröffentlichte 1883 seine erste Brownie-Geschichte «The Brownie's Ride» in der Kinderzeitschrift «St. Nicholas». Der vorliegende erste Druck der ersten Auflage von 1887 ist das erste Brownie-Buch überhaupt. Es enthält die ersten 24 Brownie-Geschichten. Aufgrund des grossen Erfolgs erschienen bald weiter Bücher: 1890 «Another Brownie Book», 1893 «The Brownies at Home», 1894 «The Brownies Around the World» usw., bis 1918 erschienen insgesamt 12 Brownie-Bücher. - Kennzeichen «first edition, first issue»: Kolophon der De Vinne Press unmittelbar unter der Copyright-Zeile (ab «first edition, second issue» befindet sich dieses am Fuss der Copyright-Seite). Provenienz: Ex Libris von Mildred Greenhill. Gekauft 2003 Moe's Books, Berkeley, CA: «From the Library of Martin Bradley [Maler, geb. 1931]». – Zustand: Weisses Bl. u. vorgedrucktes Widmungs-Bl. (= S. i-iv) sowie die fliegenden Vorsätze fehlen Photobibliothek.ch 11868
1887: Aufwendige Touristenwerbung und Schweizer Souvenir GALERIE BERÜHMTER SCHWEIZER LANDSCHAFTEN - Vues Suisses Célèbres - Celebrated Views of Switzerland. – Zürich: J. A. Preuss o.J. [ca. 1887]. – 4°. [48] S. Text, [136] Bl. Tfln. mit mont. Lichtdrucken ca. 9 x 13 cm. Ln., Gold-Prägedruck nach Kollers «Gotthardpost», Goldschnitt. Eines der aufwendigsten und schönsten Bilderbücher über die Schweiz, das wohl vor allem zur Touristenwerbung und als Schweizer Souvenir gedacht war. Interessant unter anderem Tafel [26] «Meyer's Diorama Luzern»: Neben dem Gletschergarten und dem Löwendenkmal war dies eine der Hauptattraktionen von Luzern, die Landschaften aus der Umgebung nach der Erfindung von Daguerre vorführte. - Trotz immer wieder anders lautenden Katalogangaben handelt es sich um Lichtdrucke und nicht um Photographien. Das vorliegende Exemplar wurde offenbar durch die Schokoladefabrik «Sprüngli» verkauft oder an gute Kunden abgegeben (Gold-Prägedruck auf hinterem Deckel «Fabrique de Chocolat Dd. Sprüngli & Fils, Zürich» mit Ansicht der Fabrik). Ref.: Bolliger Katalog 6, Nr. 738. Photobibliothek.ch 512
1887: Der Grundstein zur Dreifarbenphotographie La photographie des objets colorés avec leur valeurs réelles. Manuel des procédés isochromatiques et orthochromatiques. Avec une chromolithographie, deux photoglypties exécutées d'après elle, hors texte, et 15 gravures sur bois, dans le texte. / H[ermann] W[ilhelm] VOGEL. Traduit de l'allemand par Henri Gauthier-Villars, et augmenté de notes de l'auteur. – [Französische Erstausgabe.] – Paris: Gauthier-Villars 1887. – 8°. IX, 193 S. mit 16 Holstichen; 1 mont. Chromolithographie und 2 mont. Lichtdrucke auf 2 gegenüberliegenden Tafeln. Neuer Halbledereinband mit eingebundenem Original-Krt.-Einband. Bis zur Erfindung der orthochromatischen Platte war die Photographie «Farbenblind»: rot und grün wurden praktisch schwarz, gelb wurde dunkelgrau und blau dafür viel zu weiss widergegeben. Hermann Wilhelm Vogel (1834-1898) hatte bereits 1873 die optische Sensibilisierung durch Beigabe von Farbstoffen (z.B. Eosin) in die photographische Schicht entdeckt. Bis zur allgemein anwendbaren orthochromatischen Platte dauerte es jedoch noch bis 1885, als Vogels Handbuch «Die Photographie farbiger Gegenstände in den richtigen Tonverhältnissen» erschien. Die vorliegende französische Ausgabe, die durch Vogel noch um einen Anhang erweitert wurde, erschien 1887. Mit der orthochromatischen Platte wurde nicht nur die Schwarzweiss-Photographie in den richtigen Tonwerten möglich, sondern auch der Grundstein zur Dreifarbenphotographie gelegt. Ref.: Vogel, Die Photographie farbiger Gegenstände in den richtigen Tonverhältnissen, Reprint ohne die Tafeln 1979. Herneck, Hermann Wilhelm Vogel, 1984, Lit. 13 (vorliegende Ausgabe). Photobibliothek.ch 11839
Diese Farbvorlage (Chromolithographie) wurde photographiert...
...auf orthochromatischer (links) und rot-/grünblinder Platte (rechts) 1888: Wunder der Wissenschft Les merveilles de la science. Description populaire des inventions modernes. 4 Bände. / Louis FIGUIER. – Paris: Jouvet o.J. [1888]. – 4°. 743, 703, 752, 744 S. mit 400, 357, 612, 446 Holzstichen. Hldr. Bd. 2, S. 560-573, Fig. 314-316: Nadar, voyage du Géant. Bd. 3, S. 1-188, Fig. 1-115: La photographie. Zahlreiche Holzstiche aus dieser Publikation wurden immer wieder in anderen Büchern veröffentlicht, wie z.B.: Haus von Niépce in St.-Loup-de-Varennes (Fig. 3); Vertragsunterzeichnung zwischen Niépce und Daguerre (Fig 10); Bekanntgabe der Photographie durch Arago (Fig. 12). Bd. 3, S. 189-208, Fig. 115-130: Le stéréoscope. Photobibliothek.ch 8958
1889: Das erste Kodak-Handbuch The KODAK Manual. – [Erstausgabe.] – Rochester, N. Y.: The Eastman Dry Plate and Film Co. January, 1889. – Kl.8°. 76, [2] S. mit Illustrationen. Krt. Nach der Kodak-Fibel «The Kodak Primer», die eine reine Webeschrift war, wurde das Kodak-Handbuch «The Kodak Manual» veröffentlicht. Im Januar 1889 erschien die vorliegende 76seitige Erstausgabe, diese wurde dann im Mai 1889 durch eine 90seitige Ausgabe ersetzt. Das Buch gibt erstmals praktische Anweisungen zur Verwendung der Kodak. Diese gliedern sich in vier Kapitel: I. Directions for making the exposures; II. Directions for reloading the Kodak; III. Directions for making the negatives; IV. Directions for making the positives. Ref.: Newhall, On Photography, 1956, S.121/122. University of Rochester (76- und 90seitige Ausgabe). Photobibliothek.ch 9959
Anweisung, wie die ganze Kamera (!) gegen 1890: Erstes Buch mit umfangreichem Gebrauch der Autotypie How the Other Half Lives. Studies Among the Tenements of New York. / By Jacob A. RIIS. – [First edition.] – New York: Charles Scribner's Sons 1890. – 8°. xv, [1], 304 S. mit [23] Holztichen und [18] Autotypien. Hln. ill. Das Buch «How the Other Half Lives» ist eines der wichtigsten je publizierten Photobüchern. Es ist nicht nur das erste Buch mit umfangreichem Gebrauch der Autotypie, sondern es setzt auch die Wirkung der Photographie polemisch für seine Zwecke ein. Der Sozialreformer und Photograph Jacob A. Riis (1849-1914) begint sein Buch mit: «Long ago it is said that "one half of the world does not know how the other half lives." That was true then. [...] There came a time when the discomfort and crowding was below were so great, and the consequent upheavals so violent, that it was no longer an easy thing to do, and then the upper half fell to inquiring what was the matter.» Das Buch erregte grosses Aufsehen, und es hatte anhaltenden Einfluss auf die sozialreformerische Bewegung in den USA. Ref.: Parr/Badger, The Photobook, vol. I, S. 53. The Open Book, S. 46/47. Frizot, Neue Geschichte der Fotografie, S. 352. – Provenienz: Widmung auf Vorsatz: «Milton A. Tower, From Millie, Dec 25 1892». Photobibliothek.ch 12385
1890: Unbekannte Schweiz Unknown Switzerland. / Victor TISSOT. Translated from the Twelfth Edition, by Mrs. Wilson. – [Amerikanische Erstausgabe.] – New York: A. D. F. Randolph o.J. [ca. 1890]. – 8°. x, [2] S., S. 13-371, [14] Bl. mit mont. Albumin-Silber-Prints (Seidenpapier-Zwischenblätter). Halbseide mit Golddruck, geprägte Kartondeckel. Victor Tissot (1845-1917) war ein Freiburger Journalist. Die Erstausgabe seines erfolgreichen Reisebuchs erschien 1888 bei E. Dentu in Paris u.d.T. «La Suisse inconnue» illustriert mit Holzstichen. Ref.: Schumann 552.1477 (franz. Erstausgabe mit Holzstichen). Photobibliothek.ch 10831
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