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Photobibliothek.ch ist eine Privatbibliothek
zur Geschichte der Photographie in der Nähe von Schaffhausen in der Schweiz.




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Vom Holzschnitt zum Smartphone
– Diessenhofen in den Bildmedien

Forschungsergebnisse und Bildmaterial aus Photobibliothek.ch und der Sammlung Dieter Fey, Schaffhausen, werden erstmals vereint in einem Buch präsentiert, das im Februar 2020 erscheinen wird. Das Hauptgewicht liegt dabei auf der Darstellung der Geschichte der Bildmedien am Beispiel der Stadt Diessenhofen.


Entwurf Bucheinband

 


Hans Rudolf Gabathuler und Dieter Fey: Vom Holzschnitt zum Smartphone. Diessenhofen in den Bildmedien. Diessenhofen: Edition abcdefghiklmnopqrstuvwxyz, 2020.
 

Das Buch erscheint im Februar 2020. Softcover 30×24 cm, ca. 400 Seiten mit ca. 700 Bildern. Preis 40 Franken, Versand in Diessenhofen gratis, innerhalb der übrigen Schweiz 10 Franken.


Vorbestellungen:
 info@photobibliothek.ch
 

 


Bildmedien verändern die Welt

Seit dem Mittelalter wurden Städte und ihre Bewohner in Bildern festgehalten. Zuerst durch Künstler und Kartografen und seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch durch Photographen. Andere Bildmedien wie Film und Fernsehen kamen mit der Zeit hinzu, und in den letzten Jahren wurde die Welt durch Computer, Internet, Smartphone und Soziale Medien so grundlegend verändert, dass man bis zur Erfindung des Buchdrucks zurückgehen muss, um ein ähnlich einschneidendes Ereignis zu finden. Der Buchdruck hat zur Reformation, zum Dreissigjährigen Krieg und zur Aufklärung geführt – wohin führt «Big Data»?

Die mittelalterliche Kleinstadt Diessenhofen, die am Rhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen liegt, ist ein gutes Beispiel, um diese Entwicklung der Bildmedien in den letzten 500 Jahren aufzuzeigen. Aus rund 2000 Bildern wurden etwa 700 Beispiele ausgewählt. Holzschnitte, Kupferstiche, Lithographien und Photographien bis hin zu Smartphonephotos und Selfies, die auf den Sozialen Medien gepostet wurden, werden abgebildet und im geschichtlichen Kontext zu Diessenhofen beschrieben.

Diessenhofen ist «photogen», entsprechend häufig wurde es im Bild festgehalten. Doch nicht allein die Inhalte der Bilder sind entscheidend: Neue Medien bewirken, unabhängig von ihren Inhalten, eine Veränderung der Wahrnehmung und des Denkens der Menschen. Dies bedeutet, dass die Aufmerksamkeit nicht allein den Inhalten der Bilder von Diessenhofen (Stadtansicht, Siegelturm, Holzbrücke ...) geschenkt wurde, sondern auch der Art der Herstellung und Verbreitung dieser Bilder (Holzschnitt, Analogkamera, Smartphone ...).

Zwei herausragende Diessenhofer Photographen

Das Buch enthält die Biographien von 39 Personen, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Photographie in Diessenhofen leisteten. Ein gutes Dutzend davon sind Berufsphotographen mit eigenem Photoatelier in Diessenhofen. Zwei dieser Berufsphotographen ragen  besonders hervor:

Boleslaw Dobrzanski (1843–1916) kam 1863 als 20-jähriger polnischer Emigrant in die Schweiz. Er heiratete eine Schweizerin und erwarb 1873 das Schweizer Bürgerrecht. 1874 kam er nach Diessenhofen und begründete hier eine Photographen-Dynastie. Seine Söhne und Enkel wurden Photographen und Künstler in Diessenhofen, Zug und Einsiedeln sowie im Tessin.

>>> Seite «Dobrzanski-Dynastie» (zuletzt nachgeführt am 9.12.2016)

Der Deutsche Max Seidel (1904–1993) kam 1929 als 25-Jähriger in die Schweiz, um in Diessenhofen eine Familie zu gründen und hier Photograph zu werden. Er wurde tatsächlich ein erfolgreicher PressePhotograph und vor allem zu einem Mitbegründer des modernen Schweizer Photojournalismus, aber Schweizer zu werden wurde ihm verwehrt. Durch eigene Fehler und durch eine verbittert geführte Hetzkampagne gegen ihn musste er kapitulieren und 1939 die Schweiz verlassen.

>>> Seite «Max Seidel» (zuletzt nachgeführt am 9.12.2016)

 

 


Neu auf Photobibliothek.ch


>>> Weitere Bibliotheksbesuche: Reichsabtei Ochsenhausen und Benediktiner-Abtei Ottobeuren

>>> Besuch der Eisenbibliothek in Schlatt TG

>>> Zahlreiche Schweizer Bücher mit Originalphotographien wurden neu erfasst

>>> Die Erfindung der Photographie im Spiegel der Neuen Zürcher Zeitung

>>> Photobuch-Maquetten und Filme von Jakob Tuggener bei Steidl erschienen

>>> Einige typische DDR-Photobücher werden vorgestellt

>>> Der Rechtshinweis wurde der Datenschutz-Grundverordnung der EU angepasst

>>> Der Blog Buchort.ch besucht Photobibliothek.ch

>>> Im Siegelturm Diessenhofen gibt es eine Miniaturbibliothek

>>> Zu den Schweizerischen Landesausstellungen gibt es neu eine eigene Rubrik

>>> Besuch in der Stiftsbibliothek des Klosters Einsiedeln

>>> Die Rubrik «Was ist auf dem Bild?» wurde um neue Bilder erweitert


>>> 6 (von 7) Photobuch-Maquetten «Forum alpinum» von Jakob Tuggener konnten erworben werden

>>> Seit dem 3. Januar 2017 ist Photobibliothek.ch 10 Jahre online!

>>> Die Seite über die Camera obscura wurde um einige Beispiele erweitert

>>> Besuch der Landesaus-stellung 1939 mit einem Zürcher Schüler

>>> Das Thema Doppelmord auf dem Säntis 1922 konnte um 20 Aufnahmen aus dem Nachlass von Heinrich Haas erweitert werden

>>> Kaum jemand hat es bemerkt: die Digitalphotographie ist 25 Jahre alt geworden!

>>> Auch die japanischen Photographien haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Japanische Photobücher haben jetzt eine eigene Rubrik

>>> Das Lexikon der Illustra-tionsverfahren wurde um einige Beiträge erweitert und bezüglich Systematik verbessert

>>> Der Beitrag zur Werkbund-ausstellung «Film und Foto» von 1929 wurde erweitert

>>> Die Schweizer Photobuchreihe «La Guilde du Livre» wurde um wichtige Werke erweitert
 

 



Archiv

>>> Einzelbeiträge
>>> 175 Jahre Photographie, 2014
>>> Buch des Monats, 2009-2013
>>> Buchempfehlungen

 

 

Häufig gelesen

   

 

Diessenhofen
Photobibliothek.ch ist in Diessenhofen zu Hause. Das mittelalterliche Städtchen liegt von Schaffhausen aus gesehen 10 km rheinaufwärts direkt an der deutschen Grenze. Einige interessante Themen, wie die Bombardierung der Rheinbrücke im November 1944 oder die Geschichte der Diessenhofer Photographen, sind hier in einer Rubrik zu finden. >>> Mehr

 

Geschichte der Photographie
Als Geburtstag der Photographie gilt heute der 19. August 1839, und drei Erfinder werden gleichwertig genannt: Nicéphore Niépce (Bild), der die erste heute noch erhaltene Photographie herstellte, Louis Daguerre, der das erste brauchbare photographische Verfahren erfand, und schliesslich Fox Talbot, der das Negativ-Positiv-Verfahren entwickelte. >>> Mehr

 

Nicéphore Niépce und Louis Jacques Mandé Daguerre
Die erste, heute noch erhaltene Photographie der Welt machte Nicéphore Niépce 1827 auf seinem Landgut «Le Gras» in St. Loup de Varennes im Burgund. Seit kurzem ist das Haus öffentlich zugänglich und kann besucht werden. Louis Jacques Mandé Daguerre, der Erfinder der Daguerreotypie, zog 1839 nach Bry-sur-Marne, wo er bis zu seinem Tod am 10. Juli 1851 lebte. In der Kirche von Bry-sur-Marne baute Daguerre 1842 sein letztes Diorama. Dieses wurde vor kurzem restauriert und kann dort besichtigt werden. >>> Mehr

 

Bücher über Photobücher
Bücher über Photobücher haben momentan Hochkonjunktur. Spätestens seit Parr/Badger (2004) wird versucht, einen «Kanon» der bedeutendsten Photobücher zu etablieren. Die dadurch «geadelten» Photobücher werden zunehmend als Kunstobjekte gesammelt und haben – nach den Preisen für Photographien – auch die Preise berühmter Photobücher in die Höhe schnellen lassen. >>> Mehr




 

Lexikon der Illustrationsverfahren
Das Lexikon der Illustrationsverfahren reicht von den ersten Unikatverfahren über Auskopier- und Entwicklungsverfahren bis zu den Hoch-, Tief- Flach-, und Durchdrucktechniken. Das Lexikon ist grundsätzlich alphabetisch geordnet. Es kann aber auch systematisch gesucht und damit direkt zu den einzelnen Verfahren gesprungen werden. >>> Mehr

 

Schweizerische Landesausstellung 1939
Die vierte Schweizerische Landesausstellung 1939 (auch oft «LA» oder «Landi» genannt) fand vom 6. Mai bis zum 29. Oktober 1939 in Zürich statt. Sie stand ganz im Zeichen der «Geistigen Landesverteidigung». Die Ausstellung wurde zwar durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kurz unterbrochen, förderte aber umso mehr den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft. Im Kontrast zu den eher rückwärtsgewandten Ausstellungsteilen stand die Vorstellung moderner Schweizer Architektur, Technik und Design. >>> Mehr

 

Was ist auf dem Bild?   NEUE BILDER!
Im Idealfall steht auf einer Aufnahme wann, wo und von wem sie aufgenommen wurde und was darauf abgebildet ist. Bei einigen interessanten Aufnahmen der Sammlung fehlen diese Angaben und konnten nicht anderweitig eruiert werden. Helfen Sie deshalb mit, unbekannte Photographien zu identifizieren. Falls Sie etwas in höherer Auflösung anschauen möchten, können Sie gerne eine bessere Bilddatei anfordern. >>> Mehr


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