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Unbekanntes Bernerhaus, ca. 1890  

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Was ist auf dem Bild? 

 

 

 

Was ist auf dem Bild?

Im Idealfall steht auf einer Aufnahme wann, wo und von wem sie aufgenommen wurde und was darauf abgebildet ist. Bei einigen interessanten Aufnahmen der Sammlung fehlen diese Angaben und konnten nicht anderweitig eruiert werden. Helfen Sie deshalb mit, unbekannte Photographien zu identifizieren. Falls Sie etwas in höherer Auflösung anschauen möchten, können Sie gerne eine bessere Bilddatei anfordern.

Kontakt: info@photobibliothek.ch


Nicht identifizierte Schweizer Aufnahmen

Wer weiss etwas über dieses Bernerhaus mit Photoladen, Sattler, Schuhmacher und Holzschnitzerei?

[BERNERHAUS mit Photoladen, Sattler, Schuhmacher und Holzschnitzerei]. Albumin-Silber-Print 20,1 x 25,4 cm auf Karton 29,8 x 34,7 cm, o.J. [ca. 1890].

Der Photoladen ist leider nicht näher bezeichnet, aber das Haus ist voller Schilder, die auf die verschiedensten Geschäfte aufmerksam machen: "W. Passmann Sattler Tapezierer" "H. Dübendorfer Cordonnier" "Chaussures de P. Pinet" "Voiturier P. Schütz" "Wood Carving Manufactory" "Hier werden Bergstöcke gebrannt". Auch das Haus ist mit Schnitzereien versehen: "Dies Haus hat bauen lassen Christen, Wyder und [?]" "Gott behüte dieses Haus und alle die darin wohnen, auch alle die hier gehen ein und aus, ja es werde wahr [?]".

Photobibliothek.ch 12938

Ausschnitt: Der Photoladen

Bild identifiziert 14.2.2014: Das Ladenschild ist durch die beiden grossen Bilder verdeckt, die über dem Photogeschäft aufgehängt sind. Dies geht aus einer Photographie im Archiv von Bruno Sternegg, Opfertshofen, hervor: «A. Gabler, Photograph» steht auf dem Schild. Es ist also das Photogeschäft von Johann Adam Gabler (1833-1888) bzw. seinem Sohn Arthur Gabler (Lebensdaten unbekannt), der das Geschäft nach dem Tod des Vaters übernahm. Das Wohnhaus der Gablers mit dem Photoatelier war in Matten bei Interlaken, das Geschäft auf der vorliegenden Photographie könnte sich aber auch in Interlaken selbst befunden haben. [Paul Hugger, Das Berner Oberland und seine Fotografen, 1995, Biographie Gabler auf S. 59.]

Quelle: Archiv Bruno Sternegg, Opfertshofen


Wer kennt dieses Schaffhauser (?) Herrenhaus?
Wer kann den Motor-Wagen näher bestimmen?

[Herrenhaus in Schaffhausen (?), davor eine Dame im vierrädrigen Motor-Wagen, der Hausherr daneben]. CYANOTYPIE 11,6 x 16,5 cm, o.J. [um 1895].

Imposantes Herrenhaus mit Hirschgeweih über der Veranda und Jagdhund und Reh in der Wiese davor (wohl künstlich). Interessant vor allem der vierrädrige Motor-Wagen (der erste dreirädrige Motor-Wagen wurde 1886 von Carl Benz zum Patent angemeldet; Gottlieb Daimler baute bereits ab 1886 vierrädrige, Benz erst ab 1892). - Cyanotypien von Photographien sind in der Schweiz äusserst selten.

Ref.: Chronik des 19. Jahrhunderts, S. 724/725. – Provenienz: Brocki im Güterbahnhof Schaffhausen.

Photobibliothek.ch 10975

Ausschnitt: Ähnliche Motor-Wagen werden im Internet um 1895 datiert


Wer weiss etwas über die Giesserei «Schüpbach»?

SCHÜPBACH. Celloidin-Silber-Print 16,0 x 21,5 cm auf Karton mit Golddekor 28,5 x 34,8 cm, o.J. [ca. 1900]. – Titel mit Bleistift auf Rückseite.

36 Männer mit Gusszahnrädern und mit Efeu umwickelten Giesserei-Werkzeugen. Einer trägt eine Tafel mit der Aufschrift «Giesser-Gruppe 4. [?] 1880», ein ander hält den «Simplizissimus» in der Hand. Da letzterer erst 1896 erstmals erschien, ist die Jahreszahl «1880» wohl nicht das Aufnahmejahr. Beim Titel «Schüpbach» kann es sich um das Dorf 3535 Schüpbach BE oder um den Namen der Giesserei handeln.

Photobibliothek.ch 11168

Bild identifiziert 27.9.2014: Es handelt sich um die Giesserei von Fritz Liechti in Schüpbach BE. Liechti gründete später die Maschinenfabrik Liechti & Co in Langnau im Emmental, heute Liechti Engineering AG.


Wo befand sich diese Schweizer Grossbaustelle?

Gottfried RITTER [58 Arbeiter auf unbekannter Grossbaustelle]. 2 Gelatine-Silber-Prints 16,5 x 23,3 cm, auf 2 Kartons mit Zierdruck 29 x 35 cm, o.J. [ca. 1915]. – Namenszug mit Tintenstift auf Rückseite der Gruppenaufnahme.

Photobibliothek.ch 1157

Bild identifiziert 28.3.2015: Es handelt sich um das Wasserkraftwerk Mühleberg der Bernischen Kraftwerke AG. Auffällig ist vor allem das turmartige Gebäude. Dabei handelt es sich um Silo und Betonierwerk; die Staumauer wurde später links vom Gerüst hochgezogen. In der Schweizerischen Bauzeitung vom 19.6.1926 ist eine etwas früher entstandene Aufnahme mit 28.12.1918 datiert (vgl. Bildzitate unten). Die vorliegenden Aufnahmen können deshalb auf anfangs 1919 datiert werden. - Heute befindet sich 1,3 km flussabwärts das Kernkraftwerk Mühleberg. Bei einem Dammbruch würde dieses, ähnlich dem Tsunami von Fukushima, überflutet.

Silo und Betonieranlage, 28.12.1918; © Schweizerische Bauzeitung 19.6.1926

Aare gestaut, 21.11.1919; © Schweizerische Bauzeitung 19.6.1926


Welches Berner Quartier ist das?

BERN - Luftaufnahme von einem unbekannten Quartier. Gelatine-Silber-Print 13 x 18 cm, o.J. [ca. 1930].

Photobibliothek.ch 14166

Bild identifiziert 22.5.2015: Das Bild ist von Westen aufgenommen. Die Grünfläche in der rechten Bildhälfte zeigt den heutigen Monbijoupark zwischen der Monbijoustrasse (oben) und der Mühlemattstrasse mit dem Mattenhof Quartier (unten). Die Villa links auf der Grünfläche ist das Simongut. Diese Villa und der östliche Rand sind heute überbaut (Eidgenössische Zollverwaltung, Oberzolldirektion). Nur das der Villa zugehörige «Stöckli» steht noch heute im Park. Früher wurde die Fläche auch «Haspelmatte» genannt; hier wurden Reste eines römischen Gutshofes gefunden.


Welche Schweizer (?) Landschaft ist das?

[UNBEKANNTE LANDSCHAFT (Schweiz?).] Albumin-Silber-Print 17,2 x 23,9 cm auf Karton 32,0 x 42,0 cm,o.J. [ca. 1890].

Photobibliothek.ch 14748

Bild identifiziert 31.8.2015: Die Photographie zeigt Pontresina. Links ist der Ortsteil Bellavita und rechts der Ortsteil Carlihof zu erkennen. Der Berg links ist der Piz Muragl, und rechts im Hintergrund ist noch knapp der Piz Languard erkennbar. Ganz links ist bereits der imposante Bau der Holy Trinity Church erstellt, der im August 1882 eingeweiht wurde. Das Bild ist also 1882 oder später aufgenommen worden.


Wer kennt diese Schweizer (?) Burgruine?

[UNBEKANNTE BURGRUINE (Schweiz?).] Gelatine-Silber-Print 13 x 18 cm, [o.J. [ca. 1900].

Photobibliothek.ch 14751

Bild identifiziert 4.1.2014: Es handelt sich um die Burgruine Hohentwiel bei Singen (Deutschland), nordwestlich des Bodensees.


Wer weiss etwas über diese Schweizer (?) Fabrik und Eisenbahnlinie?

[UNBEKANNTE FABRIK UND EISENBAHNLINIE (Schweiz?).] Gelatine-Silber-Print 16,6 x 22,7 cm auf Karton 28,2 x 35,7 cm, o.J. [ca. 1900].

Photobibliothek.ch 14750

Bild identifiziert 19.12.2013: Das Bild ist nicht in der Schweiz entstanden, sondern in Bayern, genauer gesagt in der Oberpfalz, hart an der Grenze zu Böhmen. Es zeigt den Ort Altenhammer bei Flossenbürg mit Blick von Westen. Im Hintergrund ist der Schlossberg von Flossenbürg zu erkennen. Der Ort bestand Ende des 19. Jahrhunderts vor allem aus Schleif- und Polierwerken, die mit Wasserkraft Spiegelglas aus Böhmen geschliffen und dieses über Nürnberg und Fürth nach Amerika verkauft haben. Die Schleif- und Polierwerke standen in mehreren Kaskaden hintereinander an den Flussläufen, was auch auf dem Bild gut zu erkennen ist: das vordere Gebäude, einzelne der in der Mitte gelegenen Gebäude und das am Berghang im Hintergrund gelegene waren solche Werke. Die Firma Steinhardt, die diese Schleifwerke unterhielt, besaß außerdem einen großen Steinbruch in Flossenbürg. Für den Bau der Bahnlinie, die auf dem Bild zu sehen ist, hatte sie sich eingesetzt, um die Steine und das polierte Glas nach Fürth liefern zu können, wo sie ihren Vertriebssitz hatte. Während des Zweiten Weltkrieges war hier das Konzentrationslager Flossenbürg. Altenhammer und der Steinbruch dienten als Außenstelle. Auch die Messerschmittwerke aus Regensburg waren hierher ausgelagert, und zwar anstelle des ruinösen Gebäudes, welches im Vordergrund der Fotografie zu sehen ist. Das Foto dürfte in den 1920er Jahren entstanden sein. Um 1930 ging die Firma Steinhardt bankrott.


Welcher Schweizer Kurort ist das?

[UNBEKANNTER SCHWEIZER KURORT.] Gelatine-Silber-Print 13 x 18 cm, [o.J. [ca. 1900].

Verschiedene Hotels können identifiziert werden: Grand-Hotel Adler, Hotel Gotthard, Hotel du Tell et Poste, Hotel du Lac, Hotel Hirschen.

Photobibliothek.ch 14754

Bild identifiziert 2.3.2014: Es handelt sich um Flüelen UR am Vierwaldstättersee. Das Grand-Hotel Adler im Vordergrund hiess später Hotel Urnerhof.


Welches Schweizer Dorf ist das?

[UNBEKANNTES SCHWEIZER DORF IM SCHNEE.] 2 Gelatine-Silber-Prints 13 x 18 cm, o.J. [ca. 1900].

Photobibliothek.ch 14752

Erster Hinweis 27.10.2013: Im Hintergrund der zweiten Aufnahme sind die Churfirsten zu sehen. Es dürfte sich also um ein Dorf im Toggenburg handeln. Aber welches Dorf ist es genau: Nesslau, Krummenau, Neu St. Johann?
Aufnahmen endgültig identifiziert 25.1.2016: Aufnahmestandort der beiden Bilder ist die Hauptstrasse in Nesslau, auf Höhe des Bahnhofs.


Wer weiss etwas über dieses herrschaftliche Haus mit Turm?
Wer hat Aufnahmen von Kugelspiegeln oder weiss noch mehr darüber?

[KUGELSPIEGEL im Garten eines herrschaftlichen Hauses mit achteckigem Turm.] Gelatine-Silber-Print (Aristopapier) 13 x 18 cm, o.J. [um 1900].

Photobibliothek.ch 14746

Das Haus ist völlig pflanzenüberwuchert. Im Garten stehen 4 Personen
neben einem Kugelspiegel...

... dieser hat einen Durchmesser von nahezu einem halben Meter
und bildet den Garten in der Art eines Fisheye-Objektivs ab. (Ausschnitt)

Verschiedene Hinweise: Kugelspiegel scheinen am Anfang des 20. Jahrhunderts eine richtige Mode gewesen zu sein. In Frizots «Neuer Geschichte der Fotografie» ist beispielsweise eine sehr schöne Aufnahme mit einem Kugelspiegel abgebildet. Im Archiv von Bruno Sternegg finden sich verschiedene Aufnahmen, auf denen Kugelspiegel erkennbar sind.

  
Quellen: Frizot, Neue Geschichte der Fotografie, 1998, S. 8. (links);
Archiv Bruno Sternegg, Opfertshofen (rechts)

Gebäude identifiziert 25.7.2014: Es handelt sich um das Schloss Müllberg. Es ist abgebildet auf Seite 124 im Buch «Postkartenschöner Thurgau» (1981) von Hans-Ulrich Wepfer, der folgendes dazu schreibt: «Schloss Müllberg (Muniziplagemeinde Raperswilen) wurde vom englischen Adeligen George Treherne Thomas (1809-1879) in den sechziger Jahren gebaut und als Fremdenpension betrieben. Treherne war vorher Besitzer der Schlösser Hard und Wolfsberg bei Ermatingen. Diese verkaufte er jedoch wieder und verbrachte seinen Lebensabend auf Müllberg. Wie schon im Hard liess er auch da einen grossen Park mit vielen Bäumen anlegen. Von der Aussicht auf die Alpen liess er um 1865 ein Panorama drucken. Schloss Müllberg wechselte nach seinem Tod mehrere Male den Besitzer und brannte am 14. Oktober 1914 ab. Die Parkbäume wurden einige Jahre später gefällt.»


Nicht identifizierte Aufnahmen aus dem Ausland

Wo befindet sich diese Korinthische Säule?

[UNBEKANNTE KORINTHISCHE SÄULE in einem kleinen Hafen (Griechenland?).] Albumin-Silber-Print 25,4 x 18,9 cm auf Karton 29,5 x 24,0 cm, o.J. [ca. 1880].

Photobibliothek.ch 14749


Wer weiss etwas über dieses Passagierschiff mit 4 Segelmasten
und 2 Kaminen?

[UNBEKANNTES PASSAGIERSCHIFF mit 4 Segelmasten und 2 Kaminen.] Albumin-Silber-Print 13,4 x 26,8 cm (ungleichmässig beschnitten) auf Karton 17,9 x 28,7 cm, o.J [ca. 1890].

Ein Raddampfer mit rauchenden Kamin hat längsseits an den Passagierdampfer angelegt.

Photobibliothek.ch 14755


Wo ist diese Mittelmeerlandschaft?

[UNBEKANNTE MITTELMEERLANDSCHAFT (Côte d'Azur?).] Albumin-Silber-Print 20,3 x 26,5 cm auf Karton 32,0 x 42,0 cm, o.J. [ca. 1890].

Photobibliothek.ch 14753


Woher stammt dieses Album mit Panoramaaufnahmen?

[PANORAMAAUFNAHMEN eines herrschaftlichen Gutsbetriebs, wahrscheinlich in Österreich-Ungarn.] Album mit 30 Panoramaaufnahmen 9 x 23 cm auf Aristopapier. – Stempel «Romuald Feigl» u. handschr. Monogramm «R.F.» auf Vors. – o.O. o.V. o.J. [ca. 1906]. – Kl.8°quer. [30] S. 16 x 32 cm, Goldschnitt. Samtbezug mit gepägtem Supralibro.

Die professionell gemachten Panoramaaufnahmen zeigen das Leben auf einem riesigen Gutsbetrieb mit Gutsherren, Pferdeherden, Kindern und Pferdeknechten mit hohen Zylindern. Auf österreichisch-ungarischen Ursprung weisen hin: Doppeladler über den Eingängen, Schilder mit Beschriftungen wie «Gasthof-Hostinec» und «A. Winternitz». Panoramakamera wahrscheinlich «Al Vista 3B», Multiscope & Film Co., USA, 1906 (Auer/Guide 2373).

Zustand: Aufnahmen stark vergilbt, Samteinband berieben

Photobibliothek.ch 2817

Album identifiziert 16.12.2016: Das Album zeitgt Bilder des Nationalgestütes Kladruby nad Labem. Kladruby nad Labem (deutsch: Kladrub an der Elbe) ist eine Gemeinde in Böhmen (heute Tschechische Republik). Berühmt ist der Ort für sein Gestüt, das 1579 von Kaiser Rudolf II. zum Hofgestüt befördert wurde und damit eines der ältesten Gestüte Europas ist. In [1] sind die Gestüts-Pferde-Ärzte des k.k. Hofgestütes zu Kladrub und Franzenhof zu Böhmen von 1843 aufgeführt: Johann Feigl und Joseph Fohr. Es ist also denkbar, dass der ehemalige Besitzer des Albums, Romuald Feigl, um 1906 Gestüts-Pferde-Arzt war und mit dem genannten Johann Feigl, der dieses Amt 1843 ausübte, verwandt ist.

[1] Hof- und Staats-Schematismus des österreichischen Kaiserthumes, I. Theil, Wien, 1843, S. 141.


Wo wurde diese Aufnahme eines Silvesterballs aufgenommen?
Wer weiss etwas über den «Internationalen Pressefoto-Dienst Kertész»?

Berliner Silvesterball, 1926. Gelatine-Silber-Print 16,8 x 22,7 cm. / André KERTÉSZ. – Photograph und Titel gemäss Auktion: "André Kertész, Berliner Silvesterball, 1926". Rückseite (Stempel): "Internationaler Pressefoto-Dienst" "Kertész" "Berlin SW 68" "Zimmerstrasse 68 vorn V (Fahrstuhl)" "Tel. Dönhoff 4093".

André Kertész (1894-1985) arbeitete gemäss der Zeitschriften-Bibliographie in [1] zwischen 1926 und 1934 häufig für deutsche Zeitschriften, wie die Frankfurter Illustrierte, die Berliner Illustrierte, Uhu usw. Er arbeitete von Paris aus hauptsächlich zu Themen aus Frankreich, eine Filiale in Berlin wird nirgens erwähnt. Aufgrund des Stempels auf der Rückseite des Abzugs war es wohl nur eine Privatadresse. Der genaue Jahreswechsel und der Ort des Silvesterballs konnten bisher nicht ermittelt werden. - Die Kellner im Hintergrund haben sich für den Photographen in Positur gestellt. Die nahezu 200 Gäste an den Tischen schauen teilweise zum Photographen hinauf, ein Teil der Gäste ist wegen der langen Belichtungszeit mehr oder weniger verwischt. Auf den Tischen stehen Champagnerflaschen in Eiskübeln. Manche Leute tragen eine Art Narrenmütze.

Ref.: [1] Frizot/Wanaverbecq, André Kertész, Ostfildern, Hatje Cantz 2010. – Provenienz: JG&H 21/1888 «André Kertész, Berliner Silvesterball, 1926».

Photobibliothek.ch 11670

Bisher einziger Hinweis: Anstatt «Berliner Silvesterball» müsste es, aufgrund der Narrenmützen, wohl eher «Berliner Faschingsball» heissen.


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