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Die Jugendreihe «Mein Dorf in...» ist keine Erfindung des Zürcher Verlags Orell Füssli. Dieser übernahm vielmehr die Reihe «My Village Books» von Pantheon Books in New York. Zwischen 1961 und 1968 erschienen bei Orell Füssli insgesamt 10 Bände, wovon sich 9 in der Bibliothek befinden (es fehlt «Patrick von der grünen Insel»). Alle Bücher sind gleich aufgebaut. Auf den vorderen Vorsatzblättern ist ein detaillierter Plan des Dorfes gezeichnet, in dem der «Held» der Erzählung lebt. Dann folgt eine lehrreiche Schilderung des Lebens in diesem Dorf. Tim Gidal (1909-1996) war ein bekannter israelischer Photojournalist, der sich sehr für die Völkerverständigung einsetzte. Seine Frau, Sonia Gidal, lieferte die interessanten Texte (als Beispiel siehe das letztes Bild). Die Reihe 1961-1968
Buchgestaltung am Beispiel von «Mein Dorf in Japan»
«Masao siehst du diesen Halm? Ich habe ihn erst vor zwei Tagen um den Bambusstamm gewickelt, und zwar direkt über der Erde. Und jetzt ist er beinahe siebzig Zentimeter über der Erde! Ich arbeite jetzt schon seit fünfzig Jahren in unserem Bambushain. Bambus wächst sehr schnell, aber so schnell habe ich noch keinen Stamm wachsen sehen. Ich möchte wissen, was das bedeutet!» |
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